Korrektorat, Lektorat und Werbelektorat

Damit Ihre Worte gut ankommen: Textoptimierung nach Ihren Bedürfnissen

Gerne hole ich das Beste aus Ihren Texten heraus. In der Regel ist dafür ein Lektorat nötig. Ein Korrektorat ist nur dann sinnvoll, wenn der Text sprachlich und inhaltlich bereits rund ist. Ich sage Ihnen, was ich für angebracht halte – aber selbstverständlich entscheiden Sie.

Korrektorat

Damit Ihre Texte einen guten Eindruck machen

Ihr Text ist schon von anderen kompetenten Menschen intensiv geprüft und verbessert worden? Sie sind sich daher sicher, dass Sie Ihre Sätze nur noch auf Rechtschreibung (Orthografie), Grammatik und Zeichensetzung (Interpunktion) überprüfen lassen möchten. Prima! Dann ist ein Korrektorat goldrichtig. Fallen mir darüber hinaus beispielsweise zu lange Sätze, unklarer Textaufbau oder Ähnliches auf, markiere ich selbstverständlich die entsprechenden Stellen. Allerdings suche ich keine Lösung, wenn Sie mich mit einem Korrektorat beauftragt haben.

Ob Broschüre, Manuskript oder Website: Ich prüfe alles und suche akribisch nach Fehlern. Dabei folge ich den Duden-Empfehlungen.

Lektorat

Damit Ihre Texte gerne gelesen werden und überzeugen

Ihnen fehlt die Zeit, Ihrem Text den letzten Schliff zu verpassen? Sie haben ein Manuskript, an dem Sie schon so intensiv gearbeitet haben, dass Ihnen inzwischen der klare Blick fehlt? Sie haben den Eindruck, dass einige Sätze zu umständlich sind. Vielleicht vermuten Sie auch, dass dem Text irgendwie der letzte Pfiff fehlt. Kein Problem!

Mit einem Lektorat hole ich gerne das Beste aus Ihrem Text. Auf Wunsch optimiere nicht nur stilistisch, sondern sorge auch für einen klaren Aufbau. Selbstverständlich habe ich Respekt vor Ihren Texten und orientiere mich bei Änderungen an Ihrem Stil. Außerdem habe ich auch Ihre Zielgruppe im Blick und die Wirkung, die Sie bei Ihrem Publikum erzielen möchten.

SEO-Lektorat

Suchmaschinenoptimierung für Ihre Webtexte, damit Sie besser gefunden werden

Ob Sie im Netz gefunden werden, können Sie mit Texten, Überschriften, Website-Struktur usw. etwas beeinflussen. Die Zeiten, in denen man einfach Keywords genannte Schlüsselwörter in den eigenen Website-Texten unterbrachte, sind allerdings vorbei. Suchmaschinen versuchen nämlich inzwischen wie ihre Nutzer zu ticken. Schließlich wollen sie von Menschen genutzt werden. Denn nur dann verdienen die Konzerne hinter den Suchmaschinen Geld. Und das läuft nur, wenn die Suchmaschinennutzer mit den gelieferten Suchergebnissen zufrieden sind. Guter Content überzeugt Suchmaschinen also eher. Ich lektoriere daher für Menschen und beachte dabei die Regeln der Suchmaschinen samt Keywords, Title Tags oder Meta Descriptions.

Texte, Titel und Tags machen allerdings nur einen Teil des Erfolgs bei der Suchmaschinenoptimierung aus. Die Frage „Wie bekomme ich ein gutes Ranking in den Suchmaschinen?“ habe ich für einen Webdesigner und SEO-Dienstleister erörtert. Was es außer guten Texten noch alles braucht, um in Suchmaschinen weit oben zu erscheinen, lesen Sie hier.

Werbelektorat

Damit Sie mit überzeugenden Texten Kunden gewinnen

Für (Medien-)Unternehmen, Stiftungen, Bildungsträger, Werbeagenturen, Grafikbüros, Marketingabteilungen, kulturelle Einrichtungen und städtische Institutionen biete ich das Werbelektorat an. Sorgfältig prüfe ich Ihre Texte und Publikationen: von kürzeren Werbeanzeigen und Newslettern, über Pressemitteilungen, Broschüren oder Zeitungsbeilagen bis hin zu Studien, Webseiten oder Jahresabschlussberichten. Selbstverständlich berücksichtige ich dabei Marken, Tonalität und kundenspezifische Anforderungen, wie Corporate Language und Corporate Identity. Auch unter Zeitdruck.

Ein Werbelektorat umfasst die Leistungen eines Korrektorats. Auf Wunsch prüfe ich auf: treffende Wortwahl, stimmige Bilder, Verständlichkeit für die Zielgruppe, Logik und sachliche Richtigkeit, klares Layout, Einhaltung kundenspezifischer Schreibweisen, Richtigkeit angegebener Veranstaltungsdaten o. Ä.

Übersetzungslektorat

Damit Ihre übersetzten Texte wirklich bei deutschen Lesern ankommen

Ich habe Französisch und Russisch studiert, spreche sehr gut Englisch und habe solide Grundkenntnisse der spanischen Sprache. Gerne prüfe ich im Lektorat auch, ob der Ausgangstext korrekt übersetzt wurde, ob die Übersetzung im Deutschen überhaupt funktioniert oder ob die Übersetzung dem Stil des Originaltextes entspricht.

Sie haben Texte, die Sie prüfen lassen möchten?

Häufige Fragen und Antworten

Wie läuft eine Zusammenarbeit ab?

Sie möchten mit mir zusammenarbeiten? Wunderbar! Dann brauche ich zunächst Ihre Texte oder einen Textauszug. Dann schicke ich Ihnen ein Angebot, in dem ich die Kosten transparent aufschlüssle. Im Angebot halte ich auch schriftlich fest, bis wann Sie mit den korrigierten oder lektorierten Texten rechnen können. Sobald ich das von Ihnen unterschriebene Angebot erhalten habe, lege ich in der Regel los.

Wir können per E-Mail, telefonisch oder Cloud-Services zusammenarbeiten. Ich bearbeite Texte und Publikationen in den gängigen Formaten (z. B. PDF, Word-, PowerPoint- oder OpenOffice-Dokumente).

Auf Wunsch arbeite ich auch bei Ihnen vor Ort. Aber auch aus der Ferne können Sie mich auch in Ihre Arbeitsabläufe integrieren. Dafür müssen Sie mich nur in Ihr CMS bzw. Ihr Redaktionssystem einbinden (z. B. WordPress, Censhare oder Typo3).

Was kostet ein Korrektorat oder Lektorat?

Der Zeitaufwand für ein Korrektorat oder Lektorat ist abhängig vom Schwierigkeitsgrad der Texte, von Art und Umfang der Fehler, dem Abgleich uneinheitlicher (Produkt-)Schreibweisen, Qualität der Texte usw. Daher kann ich ohne Sichtung des endgültigen Textes nicht verbindlich kalkulieren.

Natürlich sage ich Ihnen, was meiner Meinung nach an den Texten verbessert werden könnte, und erläutere Ihnen meine Empfehlungen anhand Ihrer Texte. Über die Art und Tiefe des Lektorats bestimmen jedoch selbstverständlich Sie – und damit auch über die anfallenden Kosten.

Zum Preis eines Fahrrads können Sie zwar keinen Ferrari erwarten. Denn natürlich gilt: Je mehr ich Ihre Texte bearbeite, umso mehr kostet es auch. Aber mit meiner jahrelangen Erfahrung kann ich Ihnen Vorschläge machen, wie wir Ihr Budget optimal nutzen.

Wie behalten Sie Überblick und Kontrolle?

Ihre Texte sind Ihre Texte und ich habe höchsten Respekt davor. Selbstverständlich mache ich alle Korrekturen und Änderungsvorschläge für Sie sichtbar und nachvollziehbar.

Was tun, wenn es eilt?

Sie brauchen ein Express-Korrektorat oder Express-Lektorat, weil Sie großen Termindruck haben? Selbst wenn die Zeit knapp ist, können Sie auf meine „Pingeligkeit“ zählen. Auch unter Zeitdruck arbeite ich gründlich.

Wenn Sie mich telefonisch nicht erreichen, dann schreiben Sie mir bitte eine Mail. Ich rufe Sie dann so schnell wie möglich zurück oder schreibe Ihnen.

Unter Umständen versetze ich eine Freundin, lasse ich einen Tango-Abend sausen oder sehe ich darüber hinweg, dass mein Rücken sich über eine kleine Yoga-Session oder Wanderung freuen würde. Wenn Sie sehr kurzfristig anfragen, muss ich unter Umständen am Wochenende arbeiten oder eine Nachtschicht einlegen. Bei Eilaufträgen, Nacht-, Feiertag- und Wochenendarbeit erhebe ich unter Umständen einen Zuschlag von bis zu 100 Prozent.

Worauf Sie sich verlassen können

Als (Buch-)Autorin weiß ich, dass man Texte nicht immer gerne aus der Hand gibt. Ich kann Ihnen jedoch versichern: Auch nach dem Lektorat ist Ihr Text „Ihr Text“!

Was ist der Unterschied zwischen Korrektur und Lektorat?

Beim Korrekturlesen (Korrektorat) beschränke ich mich auf die reine Fehlersuche in Ihren Sätzen. Ich suche akribisch Rechtschreib-, Komma-, Tipp- und Grammatikfehler. Beim Korrektorat kümmere ich mich nicht um Ausdruck, Stil, Aufbau und Inhalte Ihrer Texte. Das ist Aufgabe des Lektorats, das die intensivere Textarbeit umfasst.

Das Lektorat umfasst alle Leistungen eines Korrektorats. Je nach Budget und Notwendigkeit prüfe ich Ihren Text außerdem hinsichtlich: Stil, Ausdruck, Stringenz, Gliederung und Verständlichkeit.

Reicht die automatische Textprüfung?

Korrektorat oder Lektorat kosten. Da kann man sich schon mal fragen: Reicht die automatische Fehlersuche von Textverarbeitungsprogrammen nicht aus? Ganz klar: NEIN. Und zwar nicht nur, wenn es um stilistische Feinheiten oder sprachliche Zwischentöne geht, sondern auch bei handfesten Fehlern.

Zwar hat sich die künstliche Intelligenz schon ganz gut entwickelt. Aber weder die automatische Rechtschreibprüfung von Word noch die Online-Prüfung auf www.duden.de findet alle Fehler in folgenden Sätzen:

Ich heiß Astrid Biesemeier. Ich Arbeit als freie Autorin und Lektorin in Frnakfurt. Seid alle Kunden pünktlich bezahlen, schreib ich keine Mahnung Meer.

Mein Schreibprogramm kennt meinen Nachnamen. Darum unterschlängelt es ihn nicht. Die Duden-Prüfung fragt immerhin, ob es sich um einen Eigennamen handelt. Und der Buchstabendreher in Frankfurt fällt selbstverständlich beiden Programmen auf. Der Rest? Nicht.

Korrekt wäre übrigens: Ich heiße Astrid Biesemeier. Ich arbeite als freie Autorin und Lektorin in Frankfurt. Seit alle Kunden pünktlich bezahlen, schreibe ich keine Mahnungen mehr.

Korrektursoftware leistet dennoch wertvolle Dienste! Sie findet Buchstabendreher, doppelte Wörter und sicher auch so manchen Fehler, den selbst ein erfahrener Lektor wegen der sogenannten Mustererkennung übersehen könnte: Beim Lesen sorgt die „Mustererkennung“ nämlich dafür, dass das Gehirn die Wörter mit falschen Buchstaben für uns korrigiert. Zumindest bei Wörtern, die wir kennen oder die wir aus dem Zusammenhang erschließen können. Frnakfurt statt Frankfurt ist ein gutes Beispiel dafür.

Fehler trotz Lektorat oder Korrektorat?

Mein Ziel ist immer die bestmögliche Qualität zu gewährleisten. Aber ich bin ein Mensch und nicht perfekt. Sollten Sie mit der Qualität meiner Arbeit nicht zufrieden sein, lassen Sie es mich bitte wissen. Vielleicht finden wir eine Lösung.

Selbstverständlich haben Sie das Recht, einen sprachlich hochwertigen Text von mir zu bekommen. Dafür bezahlen Sie schließlich. Meines Erachtens ist das das eigentliche Ziel, dass der Kunde das Gefühl hat, dass sein Text durch das Lektorat besser geworden ist. Der Branchenverband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) geht übrigens davon aus, dass bei den marktfähigen Preisen bei einem „guten“ Korrektorat oder Lektorat etwa 95 Prozent aller Orthografie-, Interpunktions- und Grammatikfehler gefunden werden sollten.

Kann ein fehlerfreier Text garantiert werden?

Die ehrliche Antwort lautet: LEIDER NICHT. Denn selbst bei einem zweiten gründlichen Lektorat oder Korrektorat können Fehler übersehen werden. Schon weil bei aufwendigeren Textbearbeitungen eine Art menschliche „Autokorrektur“ wirksam werden kann (Mustererkennung) – und die liest beispielsweise einen Buchstabendreher richtig oder ergänzt ein fehlendes Zeichen.

Wichtig scheint mir die Verhältnismäßigkeit, denn natürlich haben Sie das Recht, einen sprachlich hochwertigen Text von mir zu bekommen. Schließlich bezahlen Sie dafür. Der Branchenverband der Freien Lektorinnen und Lektoren (VFLL) geht davon aus, dass bei den marktfähigen Preisen bei einem „guten“ Korrektorat oder Lektorat etwa 95 Prozent aller Orthografie-, Interpunktions- und Grammatikfehler gefunden werden sollten.

Ich selbst ärgere mich wahnsinnig, wenn ich mal einen Fehler übersehe. Ich weiß aber auch, dass die Wahrscheinlichkeit, alle Fehler zu finden, steigt, wenn die Fehlerdichte im Ausgangstext niedrig ist.

Trotz meiner sorgfältigen Prüfung sollten Sie den Text vor allem vor Drucklegung noch einmal kontrollieren. In heiklen Fällen – beispielsweise, wenn ein Kundenmagazin oder eine Werbebroschüre in den Druck gehen soll – empfiehlt sich mindestens ein 4-Augen-Korrektorat. Zwei Augenpaare finden mehr als ein Augenpaar.

Was gehört nicht automatisch zu einem deutschsprachigen Korrektorat oder Lektorat?

Wörter und Regeln, die im Duden stehen, gehören natürlich in den Bereich des Korrektorats und Lektorats. Ein Teil der Textprüfung hängt jedoch davon ab, was wir schriftlich vereinbart haben: beispielsweise Prüfung der Richtigkeit von Eigennamen, Telefonnummern, Adressen oder (Veranstaltungs-)Daten. Natürlich können wir Hausschreibweisen (Corporate Wording) festlegen.

Zwar habe ich (gute oder Grund-)Kenntnisse der englischen, französischen, spanischen und russischen Sprache. Ein Korrektorat oder Lektorat in diesen Sprachen sollte allerdings ein Muttersprachler durchführen. Wenn mir ein Fehler bei (Eigen-)Namen, Marken, Begriffen usw. auffällt, dann markiere ich ihn natürlich! Sie sollten nur nicht davon ausgehen, dass es automatisch in den Bereich eines Korrektorats oder Lektorats fällt. Es sei denn, wir haben es ausdrücklich vereinbart.

In der Regel aber übernehme ich keine Verantwortung für die sachliche Richtigkeit Ihrer Angaben und Prüfung von Inhalten oder Rechtsfragen, wie beispielsweise Verleumdung.

Sie brauchen noch weitere Antworten?